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Steuerplatine für Touch-Display eDIP 240-7


Das eDIP 240-7

Professionelle Geräte der Mess- und Regeltechnik werden oft mit grafikfähigen Displays ausgestattet. Mit dem eDIP 240-7 hat man ein Display mit 240 mal 128 Punkten bei einer Größe 113 mm * 70 mm, das darüber hinaus auch noch über ein Touch-Screen-Bedienfeld verfügt.

 
Unterseite des eDIP 240-7

Die hier vorgestellte Steuerplatine BE-Display von Bürger-Elektronik wird über AK Modul-Bus vertrieben und erleichtert den Umgang mit dem Display erheblich. Auf dem Board befindet sich ein ATmega644P mit zahlreichen Schnittstellenanschlüssen. Das eDIP240-7 enthält zwar bereits einen Mikrocontroller, der alle Display-Funktionen zur Verfügung stellt. Die eigentliche Anwendung erfordert jedoch einen Hauptcontroller. Das Display kann wahlweise über eine RS232 oder über den I2C-Bus angesteuert werden. Beide Schnittstellen sind auf dem Display-Board vorbereitet und können über Jumper gewählt werden. In den meisten Fällen ist die I2C-Steuerung günstiger, weil damit die serielle Schnittstelle des Mega644P frei bleibt. In diesem Fall muss der I2C-Jumper gesetzt sein.

Die Unterseite der Controllerplatine


Die Oberseite mit Anschlussleisten für das Display

Das Board verfügt über einen 5-V-Spannungsregler und wird extern mit 9 … 12 V versorgt. Ein ISP-Stecker zur Programmierung des Controllers z.B. über das STK500 ist seitlich herausgeführt, sodass Software problemlos getestet werden kann. Auf der Platine befinden sich ein MAX232 und Anschlüsse für eine serielle Schnittstelle, eine RS485 und eine externe USB-Schnittstelle. Über zwei Jumper auf dem Pfostenstecker BU1 kann die Verwendung der seriellen Schnittstelle eingestellt werden. Dabei gibt es drei Möglichkeiten:

1. Der Mega32 steuert das Display über die RS232
2. Der PC erhält eine direkte Verbindung zum Display, um es zu programmieren
3. Der Mega32 kommuniziert mit dem PC

Zusätzlich gibt es auf der Platine einen Jumper (I2C), der die Schnittstelle des Displays festlegt: RS232 (offen) oder I2C (geschlossen).


 
Der Schaltplan der Steuerplatine 

Die Serielle Schnittstelle verfügt über drei Anschlüsse nach außen:
- RS232-Schnittstelle zum direkten Anschluss an eine DB9-Buchse
- RS485-Schnittstelle mit einem MAX3088 für Bus-Anwendungen
- USB-Schnittstelle über einen extern anzuschließenden FT232R

Eine logische Verknüpfung der seriellen Signale erlaubt einen gleichzeitigen Anschluss mehrerer Schnittstellen. So könnte man z.B. ein Gerät mit USB- und RS232 betreiben, wobei der Anwender ohne spezielle Umschaltung zwischen den Schnittstellen wählen kann.


 
 Die Schnittstellen 

Die häufigste Anwendung der Platine liegt im Bereich Messdatenerfassung in Prüf- und Steuergeräten. Dazu wird häufig eine große Anzahl analoger Eingänge benötigt. Der Mega644P verfügt zwar bereits über acht analoge Eingänge. Mit einem Multiplexer 4051 wird jedoch der Kanal ADC7 auf acht zusätzliche Eingänge umgeschaltet. Insgesamt hat das Gerät damit 15 analoge Eingänge. Alle weiteren noch freien Ports des Mega664P sind an externe Anschlüsse gelegt und können für beliebige Aufgaben eingesetzt werden.


 
Multiplexer für acht weitere Kanäle 
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