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Experimentiersystem Röhrentechnik RT100

| Mal eben etwas ausprobieren,
das geht am besten mit einer Steckplatine. Von der Idee bis zur fertigen
Schaltung vergehen nur wenige Minuten. Und das Schönste dabei, keine
Brandblasen vom Lötkolben mehr!
Das RT100
basiert auf einer Platine mit Röhrenfassungen und einer Steckplatine
für Kleinteile und die eigentliche Verdrahtung. Alle Verbindungen
können gesteckt werden. Das erleichtert den experimentellen Aufbau
und die Änderung bestehender Experimente. Die Platine befindet sich
auf einer Kunststoffschale mit Gummifüßen, sodass das System
stabil und sicher auf dem Arbeitstisch steht. Das System ist für die
Verwendung kleiner Spannungen ausgelegt und darf bis maximal 60 V betrieben
werden.
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Ein Versuchsaufbau aus dem Handbuch: Kurzwellenaudion mit der
EF95
| Mit auf der Platine befinden
sich zahlreiche Anschlüsse für die Verbindung zur Außenwelt.
Ein Hohlstecker dient zum Anschluss eines Netzgeräts. Zwei Stereo-Klinkenbuchsen
dienen als Ein- und Ausgänge für NF-Signale und zum Anschluss
eines Kopfhörers. Vergoldete 2-mm-Buchsen und Schraubklemmen können
für beliebige weitere Verbindungen genutzt werden. Zusätzlich
sind zwei Potentiometer mit 10 k und ein Doppeldrehkondensator mit 80 pF
und 160 pF vorhanden. So lassen sich auch Hochfrequenzversuche ohne großen
Aufwand durchführen.
Zum Experimentiersystem gibt es diese ausführliche Anleitung mit
Versuchsbeschreibungen, Schaltplänen und Aufbaufotos. RT100.pdf
(3,9 MB)
Zum Lieferumfang des RT100 gehören zwei Röhren ECF80 und zwei
EF95/6SH1P sowie Widerstände, Kondensatoren, Quarze und Schaltdraht.
Hier kommt eine Schaltung, die nicht im Handbuch steht: Ein Audioverstärker
für 32-Ohm Kopfhörer.
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| Einfache Schaltungen haben teilweise eine zu geringe
Spannungsverstärkung und können z.B. mit einem MP3-Stick nicht
voll ausgesteuert werden. Hier sorgt die EF95 in Triodenschaltung für
die erforderliche Spannungsverstärkung. Die ECF80 in "Darlington"-Schaltung
liefert einen großen Ausgangsstrom. Der gesamte Verstärker ist
DC-gekoppelt, bis auf den Ausgangselko kommt man ohne Koppelkondensatoren
aus. Daher gibt es keine Probleme mit dem Frequenzgang oder mit einem aussteuerungsabhängigen
Arbeitspunkt. |

Komplettaufbau des Stereo-Kopfhörerverstärkers
| Die Klangergebnisse können sich hören lassen:
Sowohl an 600 Ohm als auch an 32 Ohm erreicht man schon mit nur 12 V Betriebsspannung
eine gute Lautstärke. Ohne Änderung kann die Anodenspannung bis
40 V erhöht werden, der Klang wird dann noch besser. |
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